Angebote für eine Terrassenüberdachung vergleichen.
Angebote für Terrassenüberdachungen lassen sich nur vergleichen, wenn dieselben Leistungen drinstehen. Die größten Unterschiede liegen meist nicht im Preis pro m², sondern bei Fundamenten, Statik, Entwässerung und Bewilligungsunterlagen.
Konstruktion
- genaue Maße, Bauart und Hersteller bzw. System
- Glasart (zum Beispiel VSG) oder Plattenart und -stärke
- Anzahl und Lage der Steher
- für welche Schneelast die Konstruktion ausgelegt ist, als Zahl, und ob eine statische Berechnung enthalten ist
- Farbe der Profile und Art der Beschichtung
Leistungen rund um die Montage
- Fundamente, Aushub und Entsorgung
- Entwässerung: wohin das Wasser vom Steher geleitet wird
- Elektroanschluss für LED oder Motor, und wer ihn macht
- Abbau und Entsorgung einer alten Überdachung
- Gerüst oder Hebebühne, falls nötig
Bewilligung
- ob Pläne und Unterlagen für Mitteilung, Anzeige oder Einreichung enthalten sind
- wer die Unterlagen bei der Gemeinde einreicht
- dass erst nach Freigabe gebaut wird, wo das Gesetz eine Frist vorsieht
Vertrag
- Garantie getrennt nach Konstruktion, Eindeckung, Motor und Elektrik
- Liefer- und Montagetermin
- Zahlungsplan: Anzahlung und Rest nach Abnahme
- ob der Preis ein Fixpreis ist oder nach Aufwand abgerechnet wird
Häufige Fragen.
Wie viele Angebote sollte ich einholen?
Zwei bis drei vergleichbare Angebote reichen meist, um Preis und Leistung einzuschätzen. Über unsere Anfrage können bis zu 3 Fachbetriebe aus Ihrer Region ein Angebot schicken.
Warum liegen Angebote so weit auseinander?
Meist, weil unterschiedliche Leistungen enthalten sind: Fundamente, Statik, Entwässerung, Elektrik oder Bewilligungsunterlagen. Legen Sie die Angebote nebeneinander und streichen Sie, was nur in einem steht.
Ist der Richtwert aus dem Rechner ein Angebot?
Nein. Er ist eine Schätzung inklusive Montage, ohne Fundamente, Elektroanschluss, Abbruch und Gebühren. Den verbindlichen Preis nennt der Betrieb nach der Besichtigung.